aktuelle Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2018/2019

Staat in globaler Perspektive

Seminar
Dozent: Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt
Dienstag, 14-18 Uhr, vierzehntägig
Raum: Arnold-Bode 2 – Raum 0402
Beginn: 23.10.2018

MA Politikwissenschaft Modul 4

Im 21. Jahrhundert zeichnet sich eine Renaissance des Entwicklungsstaates ab. Wurde dieser in den letzten Dekaden als ineffizient, korrupt und autoritär verschmäht, ist heute eine Ausweitung von Staatstätigkeiten zu beobachten, die neue Wirtschafts-, Sozial- und Entwicklungspolitiken hervorbringt, teilweise demokratische Legitimation stärkt und die Begründung von Regionalmächten fördert. Die neuen Entwicklungsstaaten folgen dabei nicht zwingend den Mustern ihrer Vorbilder. Globaler Strukturwandel und nationale Verschiebungen haben staatliche Politikoptionen verändert und erfordern neue Antworten zur Gewährleistung nachhaltigen Wirtschaftens und sozialer Kohäsion. In der Veranstaltung werden die Muster der neuen Entwicklungsstaaten in transregionaler und vergleichender Perspektive analysiert und geprüft, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Vielfalt der Entwicklungswege zu erkennen sind. Für die Veranstaltung wird ein Textbuch gestellt.

 

Zeitpolitik – Vorschläge für ein alternatives Wohlstandsmodell

Seminar
Dozent: Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt
Dienstag, 14-18 Uhr, vierzehntägig
Raum: Arnold-Bode 2 – Raum 0402
Beginn: 30.10.2018

BA Politikwissenschaft Modul 5 (offen für MA), L3/L4 Politik und Wirtschaft

Die Zuspitzung sozial-ökologischer Probleme macht eine Neuausrichtung unserer ressourcenintensiven Wachstumsregime erforderlich. Eine wichtige Anregung ist hier der Vorschlag, statt Geld die Zeit als zentrale Messeinheit von Lebensqualität einzusetzen. Das Seminar führt in die historische, soziale und politische Dimension von Zeit als Determinante gesellschaftlicher Entwicklung ein. Es stellt die theoretischen und methodischen Grundlagen für einen ‚Zeitwohlstand´ vor und zeigt, welche politischen Impulse die Idee einer Messeinheit ‚Zeitwohlstand‘ für ein nachhaltiges Leitbild von Entwicklung geben können. Die Veranstaltung basiert auf intensiver Textlektüre. Dafür wird ein Reader bereitgestellt.

 

Krieg und Frieden – eine forschungspraktische Übung zu Lateinamerika

Projektseminar, 4 SWS
Dozent: Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt
Donnerstag, 14-18 Uhr, vierzehntägig
Raum: Moritzstr. 2 – Raum Incon
Beginn: 18.10.2018; ab 25.10. vierzehntägig

BA Politikwissenschaft, Modul 6, Projektseminar

Projektseminar mit Tagungsteilnahme vom 11.-13.1.2019 in der Akademie Hofgeismar
Die Geschichte Lateinamerikas ist eine Geschichte der Gewalt. Die Kolonialherrschaft, zahlreiche (Militär-)Diktaturen, blutige Bürgerkriege und brutale Repression von Oppositionellen haben ihre Spuren in den Gesellschaften des Subkontinents hinterlassen. Der Staat ist dabei oft eher Teil des Problems als die Lösung und auch unter demokratischer Herrschaft immer wieder in schwere Menschenrechtsverletzungen verwickelt. Dennoch stellt die Beschreibung Lateinamerikas als ‚Kontinent der Gewalt‘ eine Vereinfachung dar. Die Region nahm in der Vergangenheit gerade auch bei der Konfliktlösung oft eine Vorreiterrolle ein und heute blickt die Weltöffentlichkeit erwartungsvoll auf den Friedensprozess in Kolumbien. Die Veranstaltung thematisiert die verschiedenen Dimensionen der Gewalt in Lateinamerika und analysiert ihre Ursachen, macht aber auch Vorschläge zur Konfliktlösung. Das Projektseminar bereitet die Forschungspraxis und Teilnahme an einer wissenschaftlichen Tagung inhaltlich und organisatorisch vor. Die Studierenden haben theoretisch begründete Forschungsfragen zu entwickeln, diese methodisch in einen Fragebogen zu übertragen, über Interviews direkt umzusetzen, auszuwerten sowie abschließend gemeinsam ihre Erfahrungen zu reflektieren. Die Teilnahme an der Tagung wird vorausgesetzt; dafür entstehen keine Kosten. Aufgrund der begrenzten Seminarplätze empfiehlt sich eine ebenso frühe wie verbindliche Anmeldung.

 

Entwicklungstheorien und die Nord-Süd-Beziehungen in der internationalen Politik

Seminar
Dozent: Dr. Hannes Warnecke-Berger
Dienstag, 14-16 Uhr
Raum: Moritzstr. 25-31 Systembau2 – Raum 0209
Beginn: 23.10.2018

BA Politikwissenschaft Modul 3, L3/L4 Politik und Wirtschaft

Die Internationale Politik wird in einem zunehmenden Maß von Veränderungen der Nord- Süd-Beziehungen beeinflusst. Die hergebrachten strukturellen Konfliktformationen wurden in den letzten Dekaden durch den Aufstieg der Schwellenländer (BRICS) als auch durch neue Kooperationslinien (G20) herausgefordert. Gerade in der derzeitigen weltwirtschaftlichen Krise werden diese Herausforderungen deutlich. Die theoretische Beschreibung und Erklärung der Genese der Nord-Süd-Beziehungen als auch deren angesprochener Wandel in der internationalen Politik oblag stets der Entwicklungstheorie.
Ziel des Seminars ist es, durch einen Theorieüberblick über die entwicklungstheoretischen Debatten und einzelne Fallbeispiele einen Einstieg in die Nord- Süd-Beziehungen zu ermöglichen. Dabei werden die Grundproblematiken der Entwicklungsländer angesprochen, ein Einblick in die wichtigsten Großtheorien der Entwicklungsforschung gegeben und deren konzeptionelle Grundlagen sowie deren Implikationen für Entwicklungspolitik besprochen.

Einführungsliteratur:
Bulmer-Thomas, Victor (1987): The Political Economy of Central America since 1920, Cambridge: Cambridge University Press.
Elsenhans, Hartmut (2007): Geschichte der europäischen Welteroberung, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag.
Dunkerley, James (1988): Power in the Isthmus. London/New York: Verso.
Robinson, William (2003): Transnational Conflicts. Central America, Social Change, and Globalization, London/New York: Verso.

 

Die politische Ökonomie Zentralamerikas seit der „Entdeckung“ der neuen Welt

Seminar
Dozent: Dr. Hannes Warnecke-Berger
Donnerstag, 10-12 Uhr
Raum: Kurt-Wolters 3 – Raum 1121
Beginn: 18.10.2018

MA Politikwissenschaft Modul 3 „Area Studies

1492 landete Christopher Kolumbus auf den Bahamas und „entdeckte“ damit die Neue Welt. Wenig später wurde auch das heutige Zentralamerika unter den Einfluss europäischer Mächte gebracht. Durch die Integration Zentralamerikas in das Weltsystem veränderte sich deren Situation enorm. Schließlich waren auch die Länder Zentralamerikas mit den napoleonischen Kriegen auf dem europäischen Kontinent und der politischen Unabhängigkeit Lateinamerikas einem langen 19. Jahrhundert voller Transformationen ausgesetzt. Und trotz ökologischem Reichtum und wachsendem Tourismus prägen nach wie vor Armut, Gewalt und soziale Explosion das gegenwärtige Bild Zentralamerikas.
Das Seminar greift diese Wandlungsprozesse auf und analysiert die Politische Ökonomie Zentralamerikas seit der Entdeckung der Neuen Welt. Im Zentrum steht dabei, wie ökonomische und politische Prozesse ineinandergreifen, wie sie sich zu Strukturen verdichten und wie diese den Entwicklungsweg Zentralamerikas mitbestimmen. Vor diesem Hintergrund werden die Themen Staatlichkeit, Gewalt und Tiefenwirkung ökonomischer Renten empirisch verortet.

Einführungsliteratur:
Fischer, Karin/Hödl, Gerald/Maral-Hanak, Irmi/Parnreiter, Christof (Hrsg.) (2010): Entwicklung und Unterentwicklung. Eine Einführung in Probleme, Theorien und Strategien, Wien: Mandelbaum.
Martinussen, John (2004): Society, State and Market. A Guide to Competing Theories of Development, London: Zed Books.
Nederveen Pieterse, Jan (2002): Trends in Development Theory, in: Palan, Ronen (Hrsg.): Global Political Economy. Contemporary Theories, London: Routledge, S. 197-214.
Nuscheler, Franz (2012): Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik. Eine grundlegende Einführung in die zentralen entwicklungspolitischen Themenfelder Globalisierung, Staatsversagen, Armut und Hunger, Bevölkerung und Migration, Wirtschaft und Umwelt, Bonn: Dietz.
Peet, Richard/Hartwick, Elaine (2009): Theories of Development. Contentions, Arguments, Alternatives, New York: Guilford Press.
Stockmann, Reinhard/Menzel, Ulrich/Nuscheler, Franz (Hrsg.) (2010): Entwicklungspolitik. Theorien – Probleme – Strategien, München: Oldenbourg.

 

Qualitative research methods

Seminar
Dozentin: Prof. Dr. Rebeca Ramos
Zeit: Dienstag, 10-12 Unr
Raum: Kleine Rosenstraße 1-3 – Raum 3023 (ICDD)
Beginn: 23.10.2018

MA Global Political Economy, Modul Advanced Research Methods and Academic Writing, MA Politikwissenschaft, Modul 5 (Forschung und Praxis)

Methodology for social research today carries specific demands. Since social processes have become more global and complex we need innovative methods to analyze and understand social reality. The division of quantitative and qualitative methods is no longer suitable for a comprehensive grasp of social relationships. Nonetheless, there is a pressing need to look deeper into social phenomena that influence the reality of people around the globe. It demands the use of qualitative approaches to unveil, understand and deliver in-depth analyses of people’s experiences, expectations and the way individuals and groups value their social realities.
The course introduces and explores the most common method of data collection used in qualitative research: interviews. The overall aim of the course is to discuss the characteristics of different types of qualitative interviews and to focus on issues regarding interviewing in practice. The students will also learn how to define and justify the selection of interview types and how to design their own methodologically coherent research strategy. Based on the theoretical part of the class, the students will form working groups and are expected to carry out their own qualitative research.

Students participating in the seminar “Qualitative Research Methods”, are encouraged to apply for a research scholarship (up to 1,500€) in order to conduct their own empirical research projects (individually or in groups).

 

Desigualdades Sociales y Desarrollo Humano. Una aproximación a las perspectivas y cambios en América Latina

Seminar
Dozentin: Prof. Dr. Rebeca Ramos
Zeit: Dienstag, 16-18 Uhr
Raum: Moritzstr. 2 – Raum 1200
Beginn: 23.10.2018

MA Politikwissenschaft, Modul 4; MA; Kulturwirt/-in (Spanisch): Modul 2; Lehramt Spanisch (L3): Modul 9a

La región de América Latina, se presenta como un escenario que alberga profundas desigualdades sociales. Su construcción socio-histórica se ha caracterizado por fuertes influencias desde el Norte (Europa y Estados Unidos) en sus modelos de desarrollo, con una marcada perspectiva colonizadora. Las poblaciones latinoamericanas, en su gran mayoría, han sido relegadas hacia espacios de silencio en la participación sociopolítica de sus naciones y han sido negados sus derechos al disfrute de los dividendos generados por el desarrollo de las industrias que explotan la bonanza de recursos natura-les de sus tierras. Acompañado a este contexto, las políticas públicas también han adolecido de una concepción de justicia social. El curso propone revisar, a grandes rasgos, la trayectoria del desarrollo de las políticas sociales en América Latina, sus modelos particulares y los rasgos que caracterizan las expresiones de desigualdad social, vinculados a los modelos de desarrollo económico que ha sido promovido en la región.

 

Social and Environmental Policies: Research & Methods

Seminar
Dozentin: Prof. Dr. Rebeca Ramos
Zeit: Mittwoch, 10-12 Uhr
Raum: Kleine Rosenstraße 1-3 – Raum 3023 (ICDD)
Beginn: 24.10.2018

MA Politikwissenschaft, Modul 6; MA GPED, Modul 5

Issues related to how social policies are designed and implemented are central to understanding the social panorama in Latin America: Poverty, social inequalities, inclusion/diversity, social integration, international migration, sustainability, environment and public vs. private are just some of the topics that transverse the matters of social policies. Particularly, Latin American governments have designed public policies as part of their resource-based development strategies in order to combat poverty and social inequalities. Against this backdrop, the course introduces the theoretical and epistemological keystones of the research on social policies in Latin American societies today. It will also motivate the students to critically scrutinize selected social policies and discuss their social and political impact. By understanding the scope of social policies, they will be able to better grasp the political, social and cultural complexities as well as specific social configurations of Latin American societies. The students are expected to choose from one of the social policy areas and draft a social research design, by making use of different theoretical underpinnings and methodological strategies. The hands-on strategy of the course will be accompanied by the lecturer: They will learn the different steps of preparing a research design and the relation between concepts as building blocks of theories and their empirical application.

 

The history of economic development and the social panorama of Latin America

Seminar
Dozentin: Prof. Dr. Rebeca Ramos
Zeit: Mittwoch,16-18 Uhr
Raum: Kleine Rosenstraße 1-3 – Raum 3023
Beginn: 24.10.2018

BA Politikwissenschaft, Modul 5; BA Geschichte, Modul 5; BA Soziologie, Modul 8

The different Latin America countries share a common history, especially in regard to the process of colonization, the extraction of natural resources, the unequal distribution of wealth, economic de-pendency of the Global North, military dictatorships, and left-wing political movements. In recent years, the Human Development Index of Latin American countries has shown that social policies play a more active and decisive role in attaining social equity and justice. The course aims at introducing the region’s history of development from an interdisciplinary perspective in order to understand current social configurations, relations of power and colonial legacies. In a second step, the focus lies on a series of public policies in the areas of health, labor and education that were designed in recent years to understand their implications for social panorama of Latin America today.

 

Religion in den Internationalen Beziehungen

Seminar
Dozentin: Dr. Claudia Baumgart-Ochse
Raum: Arnold-Bode 2 – Raum 0408
Montag, 10-12 Uhr
Beginn: 22.10.2018

BA Politikwissenschaft Modul 3; LA Politik und Wirtschaft Modul 2, Kernstudium Modul 9

Noch vor wenigen Jahrzehnten sagten Sozialwissenschaftler das baldige Ende der Religion voraus: Im Zuge von weltweiten Modernisierungsprozessen, so lautete die Prognose, würde die Religion ihre Bedeutung für das politische und gesellschaftliche Leben verlieren und letztlich auch aus dem Leben der Einzelnen verdrängt werden. Doch es kam anders: Seit den 1970er Jahren haben viele Gesellschaften eine Renaissance der Religion erlebt, die sich nicht allein auf die individuelle Spiritualität beschränkt, sondern auch die öffentlichen Sphären von Gesellschaft und Politik erfasst. In anderen Ländern war die Religion überhaupt nie „verschwunden”, zieht jedoch in jüngster Zeit neu Aufmerksamkeit auf sich. Im Seminar wollen das Verhältnis von Religion und Politik im Teilbereich der Internationalen Beziehungen beleuchten. Gerade die IB sind bis heute eine überwiegend säkularistische Disziplin. Erst in jüngster Zeit setzen sich IB-Forscher auch theoretisch mit Religion auseinander. Im ersten Teil des Seminars werden wir einige dieser theoretischen Ansätze behandeln, die auf unterschiedliche Weise versuchen, Religion in die IB zu integrieren. Der zweite Teil richtet den Fokus dann auf verschiedene Politikfelder, anhand derer wir den Einfluss von Religion und religiösen Akteuren auf internationale Politik nachvollziehen wollen.

 

Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten. Was sind Gewerkschaften?

Propädeutikum
Dozentin: Dr. Frauke Banse
Raum: Arnold-Bode 10 / Raum 0104
Mittwoch 8h-10 Uhr
Beginn: 24.10.2018

BA Politikwissenschaft, Modul 1 sowie L2, L3, L4 Modul 1

In diesem Seminar und im zugehörigen Tutorium geht es darum, die grundlegenden Fertigkeiten für ein erfolgreiches Studium der Politikwissenschaft zu erlernen.
Wie lese und schreibe ich wissenschaftliche Texte? Wie zitiere ich korrekt? Wie entwickle ich eine Fragestellung und eine Gliederung? Wie erkenne ich verschiedene Thesen von Autor_innen? Weshalb ist eine gute Begriffsarbeit bedeutend für die politikwissenschaftliche Analyse? Diese und andere Fragen behandeln wir anhand des Themenfeldes Gewerkschaften.
Die Zahl der Teilnehmer_innen ist auf 35 begrenzt. Nur wer sich über HISPOS anmeldet und einen Platz erhält, kann am Seminar teilnehmen. Wer bei der ersten Sitzung unangekündigt fehlt, verliert den Platz wieder. Nachrücker_innen werden dann entsprechend berücksichtigt.
Voraussetzung für das Erbringen einer Studien- oder Prüfungsleistung ist eine aktive Teilnahme am Seminar, die regelmäßige Lektüre der Textgrundlagen sowie das Schreiben dreier kurzer wissenschaftlicher Texte.

 

Forschen lernen – Empirische Sozialforschung in der Praxis

Seminar/ Vertiefungskurs
Dozentin: Dr. Frauke Banse
DAK-Gebäude / Raum 2034
Dienstag 10-12 Uhr
Beginn: 23.10.2018

BA Politikwissenschaft, Modul 5 sowie L3, L4 Modul 8

In diesem Vertiefungskurs lernen Sie, eine eigene qualitative Studie durchzuführen. Sie lernen, eine Forschungsfrage und ein Forschungsdesign zu entwickeln. Neben der Aufarbeitung der für das Forschungsthema relevanten Literatur gilt es, die entsprechenden methodischen Techniken auszuwählen und anzuwenden sowie die erhobenen Daten auszuwerten und im Rahmen einer kleinen Studie zu analysieren.
Dies geschieht entweder am Beispiel des Themenfeldes ‚Arbeitsbedingungen an der Universität` oder einem von Ihnen in einem Projektseminar oder einer BA-Arbeit zu bearbeitenden Fragestellung.
Zentrale Voraussetzung zur Teilnahme am Kurs ist neben regelmäßiger Teilnahme an den Sitzungen und Lektüre der Texte die Bereitschaft zur Gruppenarbeit, zur Erhebung von Daten ,im Feld’ und zur gemeinsamen Erstellung einer kleinen Studie.

 

Fluchtursachen in Afrika und deutsche Entwicklungspolitik

Projektseminar
Dozentin: Dr. Frauke Banse
Raum: Arnold-Bode 2 / Raum 0402
Dienstag 8h-10 Uhr
Beginn: 23.10.2018

BA Politikwissenschaft Modul 6

Die Bekämpfung von Fluchtursachen – allen voran in Afrika – ist ein von vielen Akteuren vorgebrachtes Anliegen. Die Bundesregierung verweist im Zuge dessen unter anderem auf den von ihr initiierten Marshallplan mit Afrika oder auch auf die von ihr maßgeblich getragene Initiative Compact with Africa.
Während wir uns im vorangegangenen Semester mit den strukturellen Ursachen von Migration und Flucht in Subsahara Afrika beschäftigt haben, liegt der Schwerpunkt in diesem Semester auf der deutschen Entwicklungspolitik. Gemeinsam werden wir uns v.a. dem Compact with Afrika, dem Marshallplan mit Afrika sowie den Migrationskontrollen auf dem afrikanischen Kontinent widmen, eigene kleine empirische Erhebungen vornehmen sowie diese gemeinsam medial aufarbeiten.
Voraussetzung ist neben der regelmäßigen Seminarteilnahme und Lektüre der Texte die unbedingte Bereitschaft, auch englische wissenschaftliche Texte und Dokumente zu lesen sowie in Gruppen zu arbeiten. Die vorherige Teilnahme am ersten Teil des Projektseminars im SoSe 18 ist ebenfalls Voraussetzung.

 

Mali – der Konflikt und die internationalen Beziehungen

Seminar
Dozentin: Dr. Frauke Banse
Raum n.n.
Mittwoch 10-12 Uhr
Beginn: 24.10.2018

MA Politikwissenschaft Modul 2, BA Politikwissenschaft Modul 5, LA Politik und Wirtschaft Modul 8

Die deutsche Bundeswehr beteiligt sich an der UN Mission MINUSMA im westafrikanischen Mali. In diesem Seminar wollen wir den Ursachen des Konfliktes in Mali nachgehen sowie den Beweggründen für die deutsche militärische Präsenz.
In der ersten Hälfte des Seminars erarbeiten wir uns auf Grundlage gemeinsamer Textlektüre die Hintergründe des Konflikts und der beteiligten Konfliktparteien inklusive der Bundeswehr. In der zweiten Hälfte geht es darum, diese Prozesse und Konstellationen aus der Perspektive verschiedener Theorien der Internationalen Beziehungen zu analysieren.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen (englischen) Textlektüre und zum Halten eines Referats wird vorausgesetzt.
Die Zahl der Teilnehmer_innen ist auf 20 begrenzt. Bei der Zulassung werden diejenigen zuerst berücksichtig, die sich im HISPOS zuerst anmelden (Windhund-Verfahren). Wer sich anmeldet, aber bei der ersten Sitzung unangekündigt fehlt, verliert den Platz wieder. Voraussetzung für das Erbringen einer Studien- oder Prüfungsleistung ist eine aktive Teilnahme sowie die regelmäßige Lektüre der Textgrundlage.

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